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Hypnobirthing Geburtsbericht Florian

Geburtsbericht:
Eine unvergesslich schöne Schwangerschaft und Geburt

Hier teile ich mit Dir einen weiteren Geburtsbericht einer Mutter, die ich mit meine Hypnobirthingkurs in Kombination mit den Bindungsanalyse-Ablösestunden begleiten durfte:

Nach dem ersten Drittel meiner Schwangerschaft erinnerte ich mich plötzlich an einen Bericht von einer „Hypno-Birthing-Geburt“, den ich irgendwann einmal in einer Zeitschrift gelesen hatte und der von einer fast schmerzfreien und vor allem harmonischen Geburtsituation erzählte. Nach kurzer Recherche stand für mich fest, dass ich es auch auf diesem Weg versuchen möchte. Denn meine Horrorvorstellung einer Geburt war immer ein grelles Krankenhauszimmer, viele fremde Menschen, die ständig kommen und gehen und ich und mein Baby allem ausgeliefert und fremdbestimmt.

So begann ich nach einem Hypnobirthing-Kurs in Bonn zu suchen und landete schnell auf der Webseite von Doris Lenhard. Ich schrieb ihr und ein paar Tage später saß ich schon in ihrer gemütlichen hellen Praxis in Godesberg. Sie erklärte mir das Konzept von Hypnobirthing nach dem sie arbeitet und was uns erwartet. Wir haben uns für einen Einzel-Kurs entschieden, da man auch einige Meditations- und Entspannungsübungen macht und mein Mann und ich uns dazu lieber eine ruhige private Umgebung wünschten und wir mit den Terminen zeitlich flexibel waren.

Bei den Terminen herrschte immer eine angenehme und entspannte Atmosphäre. Doris nahm sich Zeit für unsere Fragen und erklärte alles wie z.B. die Atemübungen und auch die verschiedenen Phasen der Geburt sehr verständlich und bildhaft.

Wir begannen mit dem Kurs ab ungefähr der 25. Woche und ich übte zu Hause die Meditationen mit der CD, die wir von Doris bekamen. Zwar nicht so oft wie angedacht aber für mich hat es so wohl gut gepasst 🙂 .

Als der Kurs sich dem Ende neigte, entschieden wir uns dazu, noch die Baby-Mama-Ablöse-Stunden für die seelische und praktische Vorbereitung meines Babys zu machen. Anfangs war ich mir etwas unsicher, ob so etwas überhaupt „sinnvoll“ sei aber schon nach der ersten Stunde, die übrigens auch per Telefon stattfinden können, war ich wirklich begeistert. Es war für mich noch einmal eine andere Art der Kommunikation mit meinem kleinen Sohn. Über Tag spricht man ja immer wieder mit ihnen und legt die Hand auf den Bauch aber diese Stunden waren nochmal anders. Man hat das Gefühl, direkt neben dem Baby zu liegen – ich weiß, das klingt ziemlich verrückt 🙂 – aber es hat mir für meine restliche Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt Freude, Mut und Gelassenheit vermittelt. Ich hatte das Gefühl, genau zu wissen, was gut für meinen Kleinen ist und was auch nicht.

Ein paar Wochen später war es dann soweit. Nach etwas über 9 Stunden ab der ersten Wehe hielten wir unseren kleinen Sohn in den Armen. Es hatte alles geklappt, wie ich es mir gewünscht hatte und über die letzten Wochen fokussiert hatte. Ich hatte die Atemübungen angewendet auch wenn ich währenddessen dachte, ich mache alles falsch und ich halte nicht weiter durch aber sie haben mir wirklich unglaublich geholfen – das konnte ich vor allem rückblickend verstehen. Zusätzlich muss ich sagen, dass wir eine Beleghebamme hatten und unseren Sohn zu Hause bekommen haben – diese Entscheidung hatten wir kurz vorher getroffen, da ich mir einfach nicht vorstellen konnte, ins Krankenhaus zu gehen, obwohl wir bereits dort angemeldet waren. Doris hat uns aber in keinster Weise hinsichtlich dieser Entscheidung beeinflusst. Doris hat uns mit Ihrer fröhlichen, interessierten und offenen Art Mut und Selbstvertrauen vermittelt, unseren Weg zu gehen und vor allem zu erkennen, was für uns gut ist und was nichts für uns ist.

Ich kann den Hypnobirthing-Kurs und die Ablösestunden bei Doris nur wärmstens empfehlen. Ich finde, jeder Cent ist gut investiert. Bei dem, was viele Paare an Geld in Babyausstattung stecken, wird einem wirklich schwindelig und dem Baby ist das alles ja ziemlich egal. Aber Geborgenheit und dass das Kleine spürt, dass sich auch die Eltern wohlfühlen, ist meiner Meinung nach etwas, dass für den gemeinsamen Start unglaublich wertvoll ist. 

Hintergrundanmerkung zu diesem Geburtsbericht:

In dieser Schwangerschaft diagnostizierte die Ärztin eine leichte Anomalie in der Nabelschnur, weshalb die werdenden Eltern zur Feindiagnostik geschickt wurden. Die Untersuchungen dort belasteten den Vater. Zu Beginn der Geburtsvorbereitung und bis kurz vor der Geburt wollte er auf jeden Fall in eine Klinik. Das sei „sicherer“. Zusätzlich zum Hypnobirthing-Kurs besuchten die Eltern auch den Geburtsvorbereitungs-Wochenendkurs ihrer Beleghebamme, entschieden dann am Ende des ersten Tages, dass sie sich den zweiten Tag ersparen. Die Frauen im Kurs erzählten von ihren traurigen Geburtserfahrungen während der ersten Geburt. Jedoch lernte der Vater die Kollegin ihrer Beleghebamme kennen, die den Frauen im Kurs nach ihren Erfahrungen als Hausgeburtshebamme sagte: „Ihr könnt das. Ihr braucht keine PDA. Gebären ist eine wunderschöne Erfahrung.“ „Mit dieser Hebamme traue ich mich auch eine Hausgeburt“ sagte er seiner Frau. Und so kam es.

Die Mama-Baby-Ablösestunden dienen dazu, unbewusste Hinderungsgründe für den Beginn der Geburt zu fühlen, zu bearbeiten und aufzulösen. In der Generalprobe zeigt das Baby, ob alles bereit ist. Der Kleine Junge antwortete auf die Frage, ob es in ihm oder in seiner Mama noch Hindergründe gäbe: „Ja, meine Mama will mich noch drin behalten. Sie denkt, ich wiege zu wenig“. Die Mama bestätigte, dass sie sich sorgt, weil die Ärztin ihr immer wieder gesagt hatte, dass ihr Sohn wenig wiege. Ich habe das Baby gefragt, ob er seiner Mama sagen will, dass er schwer genug ist für unsere Welt hier draußen. „Ja“. 

Die Wehen begannen in der Nacht zum ET. Als die Mama nicht mehr schlafen konnte stand sie auf und hatte den Impuls, ihr Badezimmer zu putzen. Das machen Frauen oft! Um 9 Uhr rief sie ihre Hebamme an,die um 10 Uhr ankam. Der Muttermund war drei Zentimeter geöffnet. Sie gab der Mutter ein Buscopanzäpfchen, fuhr wieder und kündigte an, dass sie um 12 Uhr wieder da sei. Um 12 Uhr kam sie zusammen mit Pia Marg, der Hausgeburtshebamme an. Beide Hebammen rechneten mit der Ankunft des Babys um 17 oder 18 Uhr, schließlich handelte es sich um eine „Erstgebärende“.  Sie staunten: Der Muttermund war vollständig eröffnet. Eine Stunden später lag das Baby im Arm seiner Mama.

Die stolze Mama erzählte mir: „Es war wirklich anstrengend und ich brauchte meine volle Konzentration. Mein Mann hat mir mit seinen Worten und mitatmen so geholfen, weil ich immer wieder dachte, ich atme falsch.“

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Ich möchte hier einen kurzen Überblick zur Geburt meines Sohnes und meiner „Neugeburt als Mutter“ geben.

Warum haben wir uns eigentlich für HypnoBirthing als Geburtsvorbereitungskurs entschieden? Die Idee kam von meinem Mann. Als er mir von dieser Methode der Geburtsvorbereitung erzählen wollte, wies ich ihn sofort zurück, denn unter Hypnose sollte mein Baby nicht geboren werden. Was für eine verrückte Idee! Er brauchte einige Anläufe, bis er mich überzeugen konnte, dass mehr dahinter steckt, als der Titel zunächst vermuten lässt. Also ließ ich mich breitschlagen und begann das Buch zum Thema von Frau Mongan zu lesen. Ziemlich bald stellte ich fest, dass es sich hierbei nicht, wie der Titel vermuten lässt, um die allgemein bekannte Hypnose, also eine extrem eingeschränkte Anteilnahme, handelte und ich konnte gar nicht mehr mit Lesen aufhören. Mir war sofort klar, ja, genau das wünsche ich mir: eine natürliche Geburt ohne medizinische Eingriffe jeglicher Form. Denn immerhin ist Gebären keine Krankheit! Da es jedoch in unserer Gegend keinen geeigneten HypnoBirthing-Kurs gab, stieß ich bei meiner Internetrecherche auf Doris. Und so begann eine Zeit der intensiven Vorbereitung auf den großen Tag. 

Auch als der Geburtstermin immer näher rückte, blieb ich sehr entspannt und spürte keinerlei Aufregung. Natürlich war ich neugierig auf die Geburt und unseren Sohn, doch ich hatte die unerschütterliche Gewissheit, dass alles gut verlaufen wird. Dabei halfen mir die geburtsvorbereitenden Affirmationen, die ich mir und meinem Baby zusprach. Irgendwie ahnten mein Mann und ich schon Tage vor der Geburt genau, wann unser Sohn zur Welt kommen würde. In diesen Tagen sprach ich ihm immer wieder gut zu, dass es seine Entscheidung ist, wann er kommen möchte und dass wir nun bereit dafür sind und uns schon sehr darauf freuen. Ich erklärte ihm auch, dass es ein anstrengender Weg für uns beide werden wird, doch dass wir sehr gut darauf vorbereitet sind.

Am Sonntagmorgen des 14. Septembers um 8 Uhr war es dann, wie schon erwartet, so weit. Ich spürte sofort, dass heute der große Tag sein würde. Wir riefen unsere Hebamme aus dem Geburtshaus an und sie empfahl uns erst einmal abzuwarten wie es mit den Wehen voran gehen würde und uns dann noch einmal zu melden. Gegen Mittag kam sie bei uns zu Hause vorbei um zu schauen, wie weit die Geburt fortgeschritten war. An meinen geweiteten Pupillen konnte sie sofort ablesen, dass die Geburt heute noch stattfinden würde. Sie gab mir einige Tipps zu verschiedenen Positionen, die die Wehentätigkeit fördern sollten. Dann ließ sie uns wieder alleine und sagte, dass wir uns melden sollen, sobald wir ins Geburtshaus umziehen möchten.

Mein Mann organisierte gleich am Vormittag noch alles Wichtige und war dann die ganze Zeit für mich da. Er wiederholte Mantra-ähnlich die für die jeweilige Geburtsphase relevanten Affirmationen und Atem-Erinnerungen. Das half mir wirklich sehr und ich konnte ihn keinen Augenblick entbehren. Er gab mir die nötige Kraft und erinnerte mich immer wieder an meine Atmung und die inneren Bilder.

Zwischendurch stieg ich in die Badewanne und merkte schnell, dass das warme Wasser die Wehen verstärkte. Andererseits war es für meinen Rücken auch sehr angenehm. Ich spürte den Wehenschmerz nämlich hauptsächlich in meinem unteren Rücken. Das führte leider dazu, dass ich desto weiter die Geburt fortschritt, umso weniger Pausen zwischen Wehen spürte. Mein Rücken war nach einiger Zeit wahrscheinlich in einem Dauerkrampf, weshalb ich kaum zwischen den Wehen unterscheiden konnte. Gegen 17 Uhr entschied ich mich, dass es an der Zeit wäre ins Geburtshaus umzuziehen. Da dies mit einer ca. 25 minütigen Autofahrt verbunden war, wollte ich nicht bis zum Schluss abwarten. Telefonisch gaben wir unserer Hebamme Bescheid, die sofort alles vor Ort vorbereitete. Wir hatten unsere Taschen erst ein paar Tage vorher gepackt und konnten daher ziemlich bald losfahren. Während der Fahrt wurden die Wehen zum Glück etwas schwächer und wir kamen gut in Idstein an. Am schwierigsten empfand ich in dieser Phase das Laufen, Stehen und Reden. Ich wollte einfach nur in Ruhe weiter machen. Aber natürlich wurde ich dennoch kurz untersucht. Ein Wehenschreiber maß die Wehen für einen kurzen Zeitraum und die Hebamme schaute, wie weit der Muttermund geöffnet war. Danach durfte ich direkt in die Geburtswanne steigen. Mein Mann saß die ganze Zeit hinter mir, wiederholte verschiedene Affirmationen und massierte meinen Rücken.

Wann immer warmes Wasser in die Wanne floss wurden die Wehen verstärkt. Ich konzentrierte mich die ganze Zeit über auf die Atmung und war sehr in mich gekehrt. Unsere Hebamme war immer im Raum, hielt sich aber sehr zurück. In regelmäßigen Abständen hörte sie den Herzschlag des Babys ab. Diese Prozedur empfand ich schon als unangenehm, da das Baby darauf mit Bewegung reagierte, was wiederum zu Wehen in der Pause führte. Die Hebamme ermutigte mich zwischendurch die Position zu verändern, um die Geburt voran zu bringen. So lag ich mal entspannt auf dem Rücken oder mit dem Bauch nach unten und dem Kopf auf meinen Händen am Beckenrand abgestützt. Zum Ende hin hockte ich mit einem aufgestellten Bein und hielt mich an einem Tuch, das über der Wanne angebracht war fest. Außerdem ermutigte sie mich dazu nach dem Köpfchen des Babys zu fühlen. Das war wirklich unglaublich, vor allem, da er so viele Haare hatte.

In der letzten Phase der Geburt war ich nicht mehr so leise. Die Energie, die durch meinen Körper in Wellen strömte, machte sie auch durch laute Töne Luft, was mir sehr dabei half meine Atmung weiterhin zu kontrollieren und nicht zu pressen. In diesem Abschnitt begleitete mich meine Hebamme sehr konzentriert. Sie gab mir Hilfestellungen bei der Atmung und sagte mir, wenn ich das Baby wieder ein Stückchen kommen lassen durfte, da dies nicht zu schnell passieren sollte. In dieser Phase kam nun noch eine zweite Hebamme dazu, da sich die Geburt dem Ende neigte. Damit soll gewährleistet sein, dass genügend helfende Hände für Mutter und Kind da sind. Ich war so in meiner „Wehenarbeit“ versunken, dass ich von all dem nichts wissen wollte. Ich hatte die ganze Zeit über meine Augen geschlossen und war voll konzentriert. Beide Hebammen positionierten sich an der Badewanne. Damit das Köpfchen besser rausrutschen konnte, sollte ich noch einmal meine hockende Position verändern, indem ich das andere Bein aufstellen sollte. Das fiel mir sehr schwer, wie schon die Positionswechsel vorher. Doch die Hebammen sprachen mir gut zu und ermutigten mich.

Nachdem das Köpfchen geboren war, hielt eine Hebamme ihre Hand darunter. Dann ging alles sehr schnell. Plötzlich rutschte der restliche Körper des Babys ganz mühelos heraus und jeglicher Druck verschwand. Ich wurde sofort auf den Rücken gedreht und mein Baby lag auf meinem Bauch. Da es erst keinen Ton von sich gab, hielt eine Hebamme schon ein Beatmungsgerät in der Hand und hielt es in die Nähe seines Gesichtes. Doch er begann ganz von alleine ruhig zu atmen und gab auch einen kleinen Ton von sich. Ansonsten war er ganz ruhig. Er weinte nicht und atmete ruhig. Er war bedeckt mit Käseschmiere und seine Nabelschnur war gerade lang genug, dass er auf mir liegen konnte. Um 22.42 Uhr war unser Sohn geboren.

Während wir die Ankunft unseres Sohnes genossen, ließen wir die Nabelschnur auspulsieren und die Hebammen bereiteten einiges für uns vor. Es dauerte ungefähr 25 Minuten, bis das Blut in der Nabelschnur nicht mehr pulsierte. Mein Mann durfte sie dann durchtrennen. Danach legte er sich den kleinen auf seinen nackten Bauch, damit ich in der Wanne noch die Nachgeburt gebären konnte. Auch das verlief ohne Probleme. Als die Hebammen dann das Wasser aus der Wanne ließen wurde mir schwindelig und sie legten mich sofort auf den Rücken und duschten mich mit kaltem Wasser ab. Sie halfen mir aus der Wanne und legten mich auf ein Bett. Mittlerweile war unser Baby auf der Suche nach der Brust und konnte nun endlich zum ersten Mal andocken. Alles war so neu und unbeschreiblich. Als es dann hieß, dass ich ein wenig genäht werden müsste (ca. 2 Stiche), war ich aufgeregter als vor der Geburt. Aber die Hebammen machten es sehr gut. Ich konnte mich entspannt hinlegen, mit meinem Baby auf dem Bauch und meinem Mann an meiner Seite. Damit war ich dann genügend abgelenkt und spürte Nichts.

Es gab sogar ein Schlückchen Sekt zum Anstoßen und mein Mann brachte mir von unserem Proviant und Cola, die wir auf Anraten der Hebammen eingepackt hatten. Die Cola half meinem Kreislauf. Außerdem bekam ich einen Tee, der die Rückbildung der Gebärmutter erleichtern sollte, was ebenfalls ganz wunderbar funktionierte.

Ganz zum Schluss wurde noch die U1 durchgeführt und dann durften wir so gegen 3 Uhr morgens mit unserem Baby nach Hause fahren. Im Auto kehrte meine ganze Energie zurück und ich konnte nicht aufhören zu reden. Wir waren so überglücklich! Alles ist genauso verlaufen, wie wir es uns gewünscht haben und wir ließen fast die ganze Geburt noch einmal Revue passieren.

Erst im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass wir gar keine Musik oder Entspannungs-CD angemacht haben. Wir hatten so viel eingepackt und am Ende hat mein Mann nur den Zettel mit den Affirmationen verwendet. Wir waren so auf die Geburt konzentriert, dass wir alles andere vergessen haben. Doch das, was wir verinnerlicht hatten, hat uns genügt.

Aus dem HypnoBirthing-Kurs konnten wir viel mitnehmen. Unsere Hebamme fand das so toll, sie meinte, sie würde diesen Kurs jedem frischen Elternpaar empfehlen, da sie den Eindruck hatte, dass wir sehr gut vorbereitet waren und sie gar nicht viel machen musste. Dass dies so war, lag zu einem Großteil an meinem Mann. Er war der perfekte Geburtshelfer für mich. Er hat mich nicht alleine gelassen (außer als er einmal auf der Toilette war) und wiederholte immer wieder ganz ruhig die verschiedenen Affirmationen und Bilder. Genau das brauchte ich, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen.

Zwar kann ich nicht behaupten, dass ich eine schmerzfreie Geburt hatte, doch konnte ich durch die intensive Vorbereitung gut damit umgehen. Zwischendurch, wenn ich mal wieder drei Wehen am Stück ohne Pause gehabt habe, war mir schon mal zum Weinen zumute. Doch dann merkte ich schnell, dass dies meinen Atemrhythmus völlig durcheinander bringen würde und konnte es dann auch ohne Probleme lassen.

Als sehr hilfreich empfand ich die Bilder zur Öffnung der Gebärmutter und das Bild, wie sich mein Baby durch den Geburtskanal schieben wird. Die Herztöne des Babys waren immer kräftig und gut. Er hat sehr viel zu dieser unkomplizierten Geburt beigetragen, da er wirklich super mitgearbeitet hat. Ich glaube, das hat auch etwas damit zu tun, das wir schon während der Schwangerschaft in guten Kontakt zueinander standen. So wussten wir beide, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist und was uns erwarten würde. Auch er war durch die Ablöse-Baby-Stunden sehr gut auf diesen Augenblick vorbereitet. Dadurch konnten wir beide gut loslassen, da wir wussten, dass wir uns trotzdem nicht verlieren, sondern auf eine andere Weise wiedersehen würden. Wir sind sehr dankbar, dass es eine solche alternative Form der Geburtsvorbereitung und die Geburtshäuser, in denen eine natürliche Geburt noch möglich ist, gibt!
Erstes Kind, Anabel – Diplom-Pädagogin – & Sven, Student der Psychologie

Du bist auf der Suche nach Deinen ganz eigenen Möglichkeiten für eine schöne Geburtserfahrung? Möchtest Du mehr wissen? Hier findest Du weitere Informationen über meine Form der Geburtsvorbereitung und Schwangerschaftsbegleitung. Natürlich bekommst Du tiefer gehende Anworten in einem ersten kostenfreien Telefonat. Ruf  mich einfach an. Ich freue mich auf Dich.

 

Hypnobirthing Geburtsbericht: Natürliche Geburt bei Beckenendlage

Nu is sie da! Danke Doris für deine Unterstützung und Begleitung. Ich denke wirklich, dass mir nach der BEL deine individuelle Unterstützung und das Hypnobirthing die Geburt gerettet haben in diesem Krankenhaus! Das war genauso wie man es sich vorstellt und nicht haben möchte (mehr dazu ein anderes mal). Deine Vorbereitung hat mir geholfen, einfach alles zu ignorieren und mein KInd in aller Ruhe hinaus kommen zu lassen, es war großartig. Es hat insgesamt nur 2h 45 min gedauert, nach einer Stunde Blasensprung, dann noch 4 Wellen zu Hause, 3 im Auto und im KH gings dann richtig kräftig los. Nach 4 oder 5 Wellen und 25 min Aufenthalt inklusive Ultraschall war sie aus mir rausgeklettert. Hat einfach ein Bein nach dem anderen, dann nach noch einer Welle ein Stück tiefer, einen Arm nach dem anderen rausgeholt und ich musste dann nur noch für ihren Kopf etwas schieben. Ich bin kein bisschen gerissen, kein bisschen erschöpft gewesen, sie war wach, ruhig, hat sich alles angeguckt, hat uns erst lange ansehen wollen bevor sie trinken wollte, hat dann direkt 45 Minuten lang getrunken, ich hatte schon viel Vormilch, es war einfach alles traumhaft. So schade dass das nicht zu Hause statt finden konnte! Ich hatte gar keine Zeit und Gelegenheit mit P. zusammen irgendwas zu machen, wir hatten nur eine Welle zusammen zu Hause, in Ruhe, alleine. Es ging einfach zu schnell. Nun ruhen wir uns aus und lernen I. kennen und sie trinkt ganz fleissig und zeigt gut an was sie braucht und braucht deshalb auch kaum weinen und wir sind so glücklich dass sie endlich da ist. 

Ich habe deine Handynummer nicht mehr, wenn du mir sie schickst, kann ich dir Fotos senden von ihr oder ich schick dir noch ne email vom Handy, hier am Rechner hab ich noch keine Bilder.

Also, liebe Grüße und danke noch mal. Es ist eine gute Entscheidung gewesen mit Dir die individuelle Geburtsvorbereitung zu machen.

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Unsere wundervolle Tochter ist am 3. Juni 14:56 mit 3470 g und 47cm gesund in der Geburtswanne auf die Welt gekommen. Die Fruchtblase ging am 3. Juni um ca. 04:20 Uhr auf und wir waren ungefähr ab 6:30 Uhr in der Uniklinik. Es war eine wunderbare sehr selbstbestimmte Geburt ganz nach unseren Vorstellungen und Wünschen. Wir haben nur das zugelassen was wir wollten und haben uns erfolgreich gegen unnötige Untersuchungen aussprechen können. Mein mann war der perfekte Geburtsbegleiter und hat mich super angeleitet und unterstützt. Es war ein tolles Erlebnis und allem voran eine wirklich natürliche Geburt ohne PDA oder sonstiges Eingreifen. Allerdings gab es gegen Ende der Geburt eine Überleitung von der Hebammen geführten Geburt hinüber zur ärztlich geleiteten Geburt da grünes Fruchtwasser kam und das somit ein Ausschluss Kriterium für die Hebammen geleitete Geburt war. Jedoch war die hinzu gerufene Ärztin derart im Hintergrund, so dass ich sie nicht bemerkt habe und sie vor allem nicht eingreifen musste, da sonst alles in Ordnung war. Sie ging auch wieder sobald unser Baby da war und kam erst wieder um mich später zu untersuchen. Obwohl B. mit einer Wehe auf einmal und mit beiden Schultern gleichzeitig kam, hatte ich keine Geburtsverletzung. Lediglich ein kleiner innerer Riss der nicht genäht werden musste. Die Hebamme ließ uns unglaublich viel Zeit fürs Bonding und unser Baby war stets bei uns auf der Brust oder in unseren Armen. Ich bin sehr begeistert von der Uniklinik. Direkt nach der Geburt sagte ich, dass ich wieder eine Geburt mitmachen würde. Mir ging es bis auf bisschen Kreislauf Probleme wirklich gut und ich sah wohl ganz fit nach der Geburt aus. Einfach schön unsere Geburt.

Anmerkung: 
Dies waren die jüngsten werdenden Eltern, die ihren Hypnobirthing Kurs mit mir gemacht haben. Das Baby hatte sich überraschend früh auf den Weg zu seinen Eltern gemacht, Mama und Papa waren mitten in ihrer Ausbildung. Die werdende Mama hatte zur Sicherheit ihres Babys ein Beschäftigungsverbot. Nach dem ersten Hypnobirthing-Abend baten sie mich um ein persönliches Gespräch. Sie wollten mehr über meine Haltung wissen, ob ich dogmatische Verfechterin einer natürlichen Geburt bin.
Ein Baby im Bekanntenkreis war mit einer geburtsbedingten schweren körperlichen und geistigen Behinderung geboren worden. Sie erzählten wir, dass der Arzt zum Kaiserschnitt gedrängt hatte, während die mitgebrachte Beleghebamme darauf drängte, dass das Baby natürlich geboren werden müsse. Hierauf vertrauten die Eltern vor 12 Jahren.  

Mein unverhandelbarer Wert: Sicherheit unter der Geburt.

Nachdem sie sich nun sicher fühlten, dass ich sie darin unterrichte, mit ihrem Geburtsprozess zu fließen und selbstbestimmte verantwortungsbewusste Entscheidungen während der Geburt treffen zu können, waren sie erleichtert.  

Wenn Eltern in einem guten Kontakt mit ihrem Körper, ihrem Bauchgefühl und dem Baby sind, bemerken sie, wenn ihr Baby unter der Geburt medizinische Hilfe braucht. Nur ein Baby im Bauch und die Gebärmutter spüren sicher, wie das Baby sicher geboren werden kann. Dies können Eltern mit einer fundierten Vorbereitung in der Schwangerschaft wahrnehmen und ihrem Baby dann helfen. 

Die Klinik-Hebamme hatte mit dem werdenden Papa vor der Tür über die leichte Verfärbung des Fruchtwassers gesprochen. In einer solchen Situation beziehen die Väter ihre Frauen wieder in die Informationen über den Geburtsverlauf ein. Selbstbestimmt übernahmen die blutjungen Eltern alle Verantwortung und entschieden auf Augenhöhe mit der Hebamme:

Kein Risiko, Kaiserschnitt.

Doris Lenhard Vater-Mutter-BabyIch war sofort von der Uniklinik Bonn angetan, als ich erfuhr, dass die DREI, die mir ans Herz gewachsen waren,  nicht sofort mit wehenden Fahnen in den OP geschoben, die Eltern nicht unter Druck gesetzt wurden, sondern die Geburt unter ärztlicher Aufsicht weiter natürlich verlaufen durfte. Ein zweites Qualitätsmerkmal ist für mich, dass die bestimmt mehr als 10 Jahre ältere Hebamme, die gerade den Dienst begann nicht mit dem Vater darüber diskutiert hat, was ihm denn einfiele so mit ihr zu reden. Die Paare aus meiner Obhut bereiten in einem persönlichen Geburtsplangespräch in der Klinik ihre Wünsche mit schriftlichen Unterlagen konkret vor.
Als nun die Schicht begann und die Hebamme, wie sie es täglich tut, ihren Dienst mit der Gebärenden beginnen wollte, schützte der Papa den ruhigen Schutzraum für seine Frau:
„Haben Sie unsere Akte nicht gelesen? Das wollen wir nicht. Gehen Sie nochmals raus und kommen Sie wieder, wenn Sie sich informiert haben.“ Am nächsten Tag hatte der frisch gebackene Papa die Abschlussprüfung seiner Ausbildung.

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Dein Baby und Dich begleite ich gerne und bereite Euch auf Euren großen Tag vor. So findest Du mich