Warum und für wen?

Warum und für wen?

Die fundierten Forschungen der Pränatalpsychologie zeigen, dass die Erfahrungen in Mamas Bauch und die Art und Weise der Geburt prägenden Einfluss auf unser Lebensgrundgefühl und auf unsere Vorgehensweise in Übergangssituationen im Leben haben. Anders gesagt: was wir heute fühlen und wie wir heute handeln haben wir bereits vor und während der Geburt gelernt.

Wenn eine der nachfolgenden früheren Erfahrungen für Dich zutrifft ist die Bindungsanalyse besonders hilfreich:

Vielleicht gab es Komplikationen während Deiner eigenen Schwangerschaft oder Geburt. Möglicherweise hatte Deine Mutter vor der Schwangerschaft mit Dir Fehlgeburten oder Dein Geschwister ist im Bauch gestorben.  Bei manchen meiner werdenden Mütter wurde die Geburt zwei bis drei Wochen vor ET eingeleitet, ihre Geburt geriet ins Stocken und das Baby wurde mit Saugglocke herausgezogen oder mit Kristellergriff herausgedrückt. Frauen, die sich in ihrer zweiten Schwangerschaft nach einer ersten komplikationsreichen traumatischen Geburt an mich wenden, bringen immer eigene prä- und perinatale Traumata mit. Eigentlich können wir uns an diese früheste Lebenszeit nicht bewusst erinnern, doch unser Körper erinnert sich. Die epigenetischen Forschungen bestätigen heute, dass jedes der vielen Epigene in einer Zelle auf diese frühen Erfahrungen reagiert und von ihnen geprägt wird. Die Zellbiologen sprechen vom Zellgedächtnis.  Der Körper hat die Eigenheit Traumata pränatal an die nächste Generation weiterzugeben.

Vielleicht hatte Deine Mutter während Deiner Geburt eine PDA und ihr wurdet nach der Geburt zeitweise getrennt, was noch in den späten 80er Jahren vollkommen üblich gewesen ist in Kliniken. Hat sich Deine Großmutter nach der Geburt um Dich gekümmert? War Deine Mutter nach Deiner Geburt depressiv? Manchmal gab es andere Komplikationen. Hierzu zählen übermäßige lang anhaltende Übelkeit, vorzeitige Wehen, Plazentastörungen, nicht oder zu wenig zunehmende Babys, Nabelschnurumschlingungen.

Risiken oder Stress in der aktuellen Schwangerschaft

In Deiner aktuellen Schwangerschaft gibt es möglicherweise Risiken, die Dir Sorgen bereiten, weil sie den weiteren natürlichen Verlauf beeinträchtigen. Vielleicht hast Du Blutungen, musst häufig erbrechen. Vielleicht zeigt die Gebärmutter Frühgeburtstendenzen, wie vorzeitige Wehen, Entwicklungsverzögerungen Deines Babys durch Störungen in der Plazenta. Auch hier ist die Bindungsanalyse sehr hilfreich gewesen.

Ebenso hilfreich war sie bei Müttern mit einer stressigen Lebenssituation, wie Problemen in der Partnerschaft oder nach einem schweren Verlust. Wenn sich Frauen in der Schwangerschaft verunsichert fühlten konnten wir gemeinsam diese tiefgreifend und nachhaltig in Vertrauen und eine gute Abstimmung mit dem Baby verwandeln. Auch Ängste vor der Geburt!

Bindungsanalyse bei/nach künstlicher Befruchtung mit IVF und ICSI

Hast Du einen bislang unerfüllten Kinderwunsch? Steht bei Dir eine IVF- oder ICSI-Zeugung bevor oder hast Du Dein Baby schon durch eine künstliche Befruchtung empfangen? Jetzt ist die Bindungsanalyse mit ihrem pränatalpsychologischen Ansatz eine hilfreiche Unterstützung, damit Du in Deinem Körper ein tiefes Vertrauen in seine weiblichen Fähigkeiten zurückerobern kannst. Idealerweise beginnen hier die Sitzungen vor oder zeitgleich mit der medizinischen Behandlung und werden bis 10 Tage vor dem Errechneten Geburtstermin fortgesetzt.

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„Durch die erste Babystunde hatte ich eine sehr intensive Erfahrung. Ich konnte mein Baby sehen, körperlich spüren und ‚berühren‘. Ich habe versucht Kontakt mit dem Baby aufzunehmen. Es war so viel intensiver und einprägsamer, als ich mir je hätte vorstellen können.“ …. weiterlesen