Eltern werden
Mit jedem Kind, das geboren wird,
wird eine Mutter, wird ein Vater geboren.
Sie werden Eltern?
Herzlich willkommen in einer völlig
neuen Welt!
Keine Phase Ihres Lebens wird Sie mehr verändern, wird Sie mehr herausfordern. Ihr Kind verwandelt Ihren bisher eher "ich"-bezogenen Blick in den eines Menschen, der für einen anderen sorgt und Verantwortung trägt – tragen muss! Schon das Ungeborene fordert Sie dazu auf, sich in einer für Sie neuen Weise zu entwickeln – auch wenn Sie dies bislang vielleicht für unmöglich gehalten hätten. Die Gefühle und Reaktionen Ihres Kindes werden ab sofort der ehrlichste und direkteste Spiegel sein, der Ihnen in Zukunft vorgehalten werden wird: ebenso kompromisslos wie ungeschönt.
Ihr Kind wird Ihnen bald das Gefühl geben, demontiert und runderneuert zu werden. Genau das geschieht mit Ihnen. Frauen spüren die ersten Anzeichen bereits in der Schwangerschaft, wenn sich der Körper verändert, sich plötzlich fremd anfühlt. Eine werdende Mutter wird heftige emotionale Reaktionen kennenlernen, mitunter verwirrt oder verunsichert sein. Auch nach der Geburt, während der ersten sechs Lebensjahre, werden Frauen häufig mit sich selbst, ihrem Partner und dem Schicksal hadern, weil dies die seelisch und körperlich anstrengendste Zeit sein wird, die sie erleben – mit dem Kind und mit dem Partner. Und ja, auch die Väter werden mit der Situation zu kämpfen haben, denn sie nehmen Fragen, Unsicherheiten, Sorgen in dieser Zeit genauso wahr, sie gehen oft nur anders damit um. Dadurch entstehen vielfach Missverständnisse oder scheinbar unlösbare Konfliktsituationen.
Kurs: "Entspannung von A bis Z für werdende Mütter"
Zum Glück ist das Elternsein eine Fertigkeit, die man erlernen und stetig verbessern kann, wenn man offen dafür bleibt. Damit Sie leichter in diese komplexe neue Lebensform hineinwachsen oder Lösungen für häufig wiederkehrende Konfliktsituationen finden können, gibt es viele Erkenntnisse und Erfahrungen – speziell aus der systemischen Familientherapie und der humanistischen Psychologie. Diese habe ich in einem speziell für werdende Mütter konzipierten Kurs zusammengefasst.
Mit einer leicht zu praktizierenden Entspannungsmethode, mit der ab der frühen Schwangerschaft begonnen werden sollte, werden Sie Ihre Atmung vertiefen (positiv für die Geburt!), Blutdruck und Herzschlag verlangsamen (weniger Kortisol, mehr Sauerstoff, optimale Bedingungen für den Aufbau des vegetativen Nervensystems Ihres Babys) und Gelassenheit stärken für den Elternalltag (diese kann gar nicht stark genug sein). Sie werden lernen, sich ganz auf das Kind einzulassen, ohne die eigenen Bedürfnisse aus dem Blick zu verlieren oder die Nähe und Zweisamkeit als Paar zu vernachlässigen. So bieten Sie Ihrem Kind Bindung, Geborgenheit und Sicherheit und legen den Grundstein für ein sicheres Körpergefühl, Selbstsicherheit und Bindungsfähigkeit.
Denn das ist die wahre Kunst des Eltern Werdens und des Eltern Seins! Nur wer einen liebevollen und wertschätzenden Umgang mit sich selbst und dem Partner leben kann, schafft eine Basis für ein Familienleben, in dem ein Kind von seinen Eltern lernt, seine Persönlichkeit zu entfalten – in der Balance von Dazugehören wollen und Freisein zu dürfen. Es lernt, selbstwirksam in einer komplexen, chaotischen und oftmals beängstigenden Welt zu leben. Eine gelungene Kindheit bedeutet: Das wahre Selbst zu leben, es zu verteidigen und zu behaupten, denn wir kommen alle damit auf die Welt – doch viele Menschen haben es während der "Erziehung" mehr oder weniger verloren. Das können wir Großen von den Kleinen lernen! Mutig und tapfer den eigenen Weg durchs Leben zu gehen. An der Seite starker Eltern – und wenn nötig: gemeinsam auch gegen den Strom.
Für werdende Eltern und starke Kinder:
Die Meditation "Nada Brahma" ist eine Summ-Meditation. Sie verhilft nicht nur zu Entspannung, sondern führt gleichzeitig zu einer vertieften Bindung, Geborgenheit und Sicherheit beim Ungeborenen, weil:
- gerade das Summen beim Kind beruhigend ankommt und dem Kind auch in späteren Schreiphasen hilft.
- durch Summen, Musik und Sitzen die Atmung, das vegetative Nervensystem und der Blutdruck der Mutter herunterfahren und das Gehirn positiv verändern.
- die Mutter nach der Geburt viel weniger Stress hat bzw. empfindet, was sehr gut für das Ungeborene ist, da ein Zuviel an Stress die Entwicklung seines vegetativen Nervensystems besorgniserregend beeinflussen kann.



