Geburt ohne Gewalt

GEBURToHNEGewalt, das sind wir. Doris Lenhard und Swen Galster.
Doris ist Mutter von drei erwachsenen Kindern und einem in der 19. Schwangerschaftswoche gestorbenen Kind. Swen ist Vater von zwei Kindern und zwei Herzenskindern. Die zwei Seiten der Geburt kennen wir aus eigener Erfahrung. Sowohl die stärkende glückliche Geburt in einem Geburtshaus und überraschend allein zu Hause nach einer wirklich wirklich wirklich gründlichen Geburtsvorbereitung. Als auch die 72-stündige Geburt mit PDA, Wehentropf, Kristellergriff, anschließender Postpartaler Depression und einem Schreibaby.

Gemeinsam sind wir Euer Team für eine GEBURToHNEGewalt

Doris und Swen kennen sich seitdem Swen und Anabel die Geburt ihres ersten Kindes mit Doris in einem individuellen Hypnobirthing Kurs vorbereitet haben. Doris war gerade frisch zertifizierte Hypnobirthing-Kursleiterin. Da wollten zwei studierte Psychologen mit ihr Hauptschülerin und Quer Einsteigerin mit ihren staatlich nicht anerkannten Zertifikaten arbeiten. Wie krass war das denn bitte schön! Es wurden intensive Stunden der Geburtsvorbereitung, in denen Doris die jungen Eltern auch mit der Prä-und Perinatalen Psychologie und Babytherapien bekannt gemacht hat. Als später Swen’s Tochter unterwegs war, machten sie in dieser Schwangerschaft eine Bindungsanalyse und Haptonomie.

In dieser Zeit wurde Doris von  Dr. Ludwig Janus und Dr. Jenö Raffai zur Bindungsanalytikerin ausgebildet und 2015 zertifiziert.
Auf dem Bindungskongress von Swen und Anabel war Doris Speakerin.

In ihren Privatpraxen begleiten Doris in Bonn, Skype/Zoom und Swen in Niedernhausen und online Mütter, Väter und Kinder. Mit allen Themenfeldern von Schwangerschaft, Geburt, Bindung in Familien haben beide gute Erfahrungen gemacht.

Die Babyflüsterin und Expertin für kürzere Geburten Doris ist stolz auf die guten Geburten “ihre Praxiseltern”. Unter 10 % ist die Kaiserschnittrate von Doris’s Eltern. Mit Saugglocke musste kein Kind auf die Welt gezerrt werden.  Mittlerweile fragen Eltern, ob sie auch mit größeren Kindern arbeitet und macht hierbei erstaunliche Erfahrungen, wie Kinder mit ihren “Auffälligkeiten” erzählen, was sie gefühlt haben in der Schwangerschaft mit Komplikationen oder einer interventionsreichen Geburt. Ärztinnen, Psychotherapeutinnen, Lehrerinnen und deren Kinder kommen heute in Doris Praxis und arbeiten mit ihr mit ebenso erstaunlichen Erfolgen.

Swen Spezialität ist Bindung in Familie. Er leitet zusammen mit seiner Frau eine Fachpflegestelle, in seiner Familie zieht er zwei Pflegekinder (Herzenskinder) groß. Die Kinder haben alles andere als fürsorgende Liebe ihrer Mutter in der Schwangerschaft gefühlt. Somit ist er aus erster Hand der Experte dafür, wie Familien Bindung mit eigenen und mit belasteten angenommenen Kindern gut leben können. Und für Väter in Schwangerschaft und Geburt als feinfühlige präsente TOP-Support- und Coaching-Partner ihrer Frauen und Beschützer ihrer Babys.

Wissen ist Macht.
Eltern können viel mehr in der Hand haben, als sie wissen

Seit 10 Jahren beobachten Doris und Swen, dass die klinische Geburtshilfe stetig schlechter wird, weil Geburtsstationen schließen und Hebammen keine Geburtshilfe mehr machen. Nur verschwindend wenige Kliniken retten und revolutionieren ihre Geburtsstation mit einem Hebammen freundlichen Berufskonzept und einer kreativen Finanzierung anstatt sie zu schließen. Die Ängste von Frauen vor der Geburt halten die beiden allein aufgrund dessen für begründete Ängste. UND sie machen gleichzeitig in ihren alternativen Schwangerschaftsbegleitungen und Geburtsvorbereitungen die wundervolle Kraft spendende Erfahrung, wie viel mehr Eltern selber in der Hand haben.  Doris und Swen sind überzeugt von der Förderung der vorgeburtlichen Mutter-Kind-Bindung sowie moderner mentaler Methoden zur Geburtsvorbereitung  als Ergänzung zur herkömmlichen Schwangerschaftsvorsorge und Geburtsvorbereitung.

UNSER PLÄDOYER

Immer wieder kommen Mütter und Väter mit ihren Babys durch ihre Geburten seelisch und körperlich verletzt in unsere Privatpraxen.
Doris erkannte mit ihrem “mikroskopischen Blick” der Systemischen Familientherapeutin für den Kontext und Beziehungsdynamiken und mit  ihrem Wissen aus ihrem ursprünglichen Beruf als Rechtsanwaltsfachangestellte, dass in der Schwangerschaftsvorsorge und Geburtsvorbereitung ein Puzzleteil fehlt, wenn mittlerweile selbst schriftlich in der Klinikakte hinterlegte Geburtswünsche auf die Geburtsrealität in Kliniken treffen. Wir finden es empörend, wenn die Geburtswünsche dort belächelt, von gestressten Hebammen und Ärzten vergessen oder nach juristischen Maßstäben mehr oder weniger stark missachtet werden.

Es war einmal die Geburt eines Kindes,
die zur Zeugung wurde von GEBURToHNEGewalt 

Doris wurde bei der Begleitung der Geburt einer ihrer Klientinnen in einer Klinik mit bestem Ruf für natürliche Geburten Zeugin von wiederholter Gewalt unter der Geburt.

Durch diese Erfahrung erfasste sie, was so unfassbar viele Frauen durchleben mussten, wenn sie ihre Gefühle von Ohnmacht und Ausgeliefertsein schildern. Die Männer und Babys werden bei Gewalt unter der Geburt am Rande oder gar nicht gesehen. Obwohl sie selber in der Situation secundär traumatisiert und nach 24 Stunden erschöpft gewesen war, stellte sie mit dem  Abstand ihrer Begleiterrolle und ihrem Hintergrundwissen zu Risiken und Zulassung von Medikamenten eine subtil konfrontierende Frage, mit der Ärztin und Hebamme niemals gerechnet haben. Dadurch kam die Mutter in die Lage, über ihr Bauchgefühl zu sprechen, sich innerlich aufzurichten und zu sagen: “Ich gehe jetzt aufs Klo, und wenn ICH WIEDERKOMME, SAGE ICH, WAS ICH MACHEN WERDE.” Denn bereits am Abend vorher hatte sie durch den Kontakt mit ihrem Baby gespürt, dass etwas nicht stimmt und an einen Kaiserschnitt gedacht. Nach dem Kaiserschnitt bedankten die Ärzte sich bei den Eltern für ihre frühe Entscheidung. Das Baby hätte niemals natürlich geboren werden können. Doris war heilfroh, dass sie ihrer Wahrnehmung vertraut hatte. Der Routineeingriff der Geburtseinleitung mit Misodel bei Geburtsstillstand nach Blasensprung wurde manipulativ “aufgezwungen” ohne vorherige vollständige Anamnese. Ohne vollständige korrekte medizinische und juristische Aufklärung bzgl. der Risiken des Medikaments. Mehrere vorherige Gespräche zu dem klinischen frühesten Trauma der Mutter, die schriftlich hinterlegte Bitte um traumasensible Geburtsbegleitung, hatte die Hebamme 24 Stunden lang ignoriert.

Salopp gesagt war danach für Doris echt Schluss mit Lustig! Daraufhin und nachdem sie in den Jahren zuvor immer mal wieder Formulierungen in den Anmeldeformularen der Eltern für die Geburt (Wunschliste, Anschreiben) nach Rückmeldungen anpasste und ergänzte und sie neue Elternpaare darin bestärkten, entwickelte Doris die

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
für die Geburt.

DIE MISSION

Mit “Es war einmal …” beginnen alle Märchen. Alle Märchen haben immer ein glückliches Ende.

Unser Märchen beginnt damit, dass wir jeden Tag bei unseren erwachsenen Klienten und Kindern die Bedeutsamkeit der Geburtserfahrung für das gesamte spätere Leben sehen.

UND …

… dies ist unser Traum vom glücklichen Ende des Märchens vom glücklichen Start ins Leben mit einer GEBURToHNEGewalt. Wir haben ein Traum. Wir haben den Traum, dass die die Geburtswelt besser wird. Wir haben den Traum, dass jeder Mensch sein Geburtsrecht zurück bekommt, mit dem er sich mit seiner eigenen Urkraft auf die Welt bringen kann. Wir haben den Traum, dass jede Frau ihr natürliches Geburtsrecht zurück bekommt, mit dem sie mit ihren eigenen Urkräften ihr Kind auf die Welt bringen kann.
Friedvoll. Würdevoll. Getragen von Liebe und allergrößter Achtsamkeit.

… Nur wer das Unmögliche will, erreicht das Mögliche

Genau das wollen wir.
Aus dem Unmöglichen heraus das Mögliche erreichen!
Möge aus GEBURToHNEGewalt eine mutige Eltern-Bewegung werden. Möge die ELTERN FÜR GEBURToHNEGewalt BEWEGUNG von unten die starkeKraft der Liebe haben, Begleitung von Geburten in Kliniken zu revolutionieren.

Das haben Frauen/Eltern schon mehrmals geschafft! Durch ihre Proteste entstanden Geburtshäuser. In den 70/80er Jahren haben Frauen das Stillen gerettet, das beinahe abgeschafft worden wäre.

Infos über unsere Angebote von GEBURToHNEGewalt und aktuelle Termine findest Du,
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