Begleitungs- und Orientierungsgruppe für Angehörige von psychisch erkrankten Menschen

Leben unter dem Leid

"Ich glaube, dass die Krankheiten Schlüssel sind, die uns gewisse Tore öffnen können. Ich glaube, es gibt gewisse Tore, die einzig die Krankheit öffnen kann. Es gibt jedenfalls einen Gesundheitszustand, der uns nicht erlaubt alles zu verstehen.

Vielleicht verschließt uns die Krankheit einige Wahrheiten; ebenso aber verschließt uns die Gesundheit andere oder führt uns davon weg, so dass wir uns nicht mehr darum kümmern.

Ich habe unter denen, die sich einer unerschütterten Gesundheit erfreuen, noch keinen getroffen, der nicht nach irgend einer Seite hin ein bisschen beschränkt gewesen wäre, wie solche, die nie gereist sind; und ich erinnere mich, dass Charles-Louis Philippe die Krankheiten sehr schön
"die Reisen der Armen" nannte."
(Andre Gide)


Ein Ihnen nahe stehender Mensch ist psychisch erkrankt. Ihre Welt ist erschüttert, sie sind rat- und orientierungslos, seelisch und körperlich entkräftet und verlieren ihr Wohlergehen aus den Augen.

In der Gruppe ist für Sie Raum:

  • Ruhe und Kraft zu tanken in einer nährenden, wohltuenden Umgebung,
  • Wissen um Kommunikationsmuster, Dynamiken, Konflikte und Krankheit jenseits der Psychopathologie zu erlangen,
  • Hoffnung auf zu bauen, Zuversicht und Geduld zu stärken,
  • empfehlenswerte Adressen und Informationen zu erhalten.

Lern- und Erfahrungsinhalte in der Gruppe:

  • Sie erhöhen Ihre Lebensqualität
  • Sie stärken Ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zur Bewältigung von Krisen und Notlagen
  • Sie erweitern Ihre Kompetenzen im Umgang mit Ohnmacht und Kontrollverlust
  • Sie erhöhen Ihre Ressourcen und Fähigkeiten im Umgang mit der Krankheit
  • Sie stärken Ihre Empathie und soziale Kompetenz

Salvador Minuchin, der Mitbegründer des Mailänder Modells der systemischen Familientherapie, bezog stets die gesamte Familie in die Therapie des psychisch Erkrankten mit ein. Er erkannte, daß die Sorge für sich selbst gleichzeitig eine äußerst wirkungsvolle Möglichkeit ist, Angehörige in ihrem Genesungsprozeß zu unterstützen.

Virginia Satir arbeitete in Amerika ebenfalls mit der gesamten Familie. Ihr gelang es sogar, Patienten, die an Schizophrenie erkrankt waren, aus diesem Zustand heraus zu holen.

Die Gruppe trifft sich 2 x im Monat. Teilnahme ist jederzeit nach einem kostenlosen Vorgespräch möglich.

Doris Lenhard • Oststraße 6 • 53177 Bonn-Bad Godesberg • Tel.: 0228 44 67 678 oder 0178 848 808 7 • eMail:  
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