Feedbacks „Bindungsanalyse“

Erfahrungen Bindungsanalyse

Hallo Doris, ich habe seit heute morgen 4.00 Uhr Wellen. Ich bin so froh, dass Cytotec hoffentlich vom Tisch ist. Die Uni hat heute viel zu tun, so dass ich gehen konnte. Ich soll mich heute Mittag wieder vorstellen. Wir bringen jetzt Kind und Hund zu meiner Mutter. Und ich freue mich auf L.. Ist das nicht toll? Herzlichen Dank für alles und ganz liebe Grüße

Rechtsanwältin, 37 Jahre
Nach einer traumatischen Geburtserfahrung vor drei Jahren (Geburtseinleitung mit Cytotec, Herztonabfall des Babys, Kristellergriff, Saugglocke)  und Fehlgeburten, arbeiteten wir miteinander daran, diese Erfahrungen zu verarbeiten und die Gebärmutter für ihr Wunschkind  vorzubereiten. Ihre Lebensumstände waren wenig ideal. Wir begannen mit der Bindungsanalyse. Zwei Monate später, erheblich schneller als bisher, war sie schwanger. Ihre Kanzlei und ihre belasteten Lebensumstände standen der Möglichkeit nach Erholungszeit für sich und ihr Baby, wie dem Mutterschutz im Weg. So waren die wöchentlichen Babystunden Zeit für ihr Baby, es von ihren Sorgen zu entlasten und von ihren Gefühlen zu differenzieren und ihm zu ermöglichen, sich als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen zu fühlen, stabile emotionale und körperliche eigene Grenzen zu entwickeln als grundlegende Erfahrung von Urvertrauen, mit dem es sich in seiner Selbstregulation wirksam erleben und seine emotionalen und kognitiven Potentiale frei entfalten kann. Sie hatte einen geschützten Wohlfühlraum, in welchem sie sich Sorgen von der Seele reden und Kraft schöpfen konnte. Für die Geburt bereitete sie sich mit meiner speziellen Hypnobirthing basierten Geburtsvorbereitung vor, in der ich die individuellen Bedürfnisse jeder schwangeren Frau einbinde. Fünf Tage nach ET rief sich mich voller Angst an: „Wenn bis morgen nichts passiert, leiten sie ein …“ Am gleichen Abend verabredeten wir uns zu einem Telefontermin, in dem wir dem Baby von der Cytotec-Einleitung und den schlimmen Erfahrungen seines großen Geschwisters erzählten und es einluden, seine Geburt zu beginnen. In einer Hypnose erlebte die Mama den Beginn der Wehen und das Fortschreiten der Geburt. Mit diesen Bildern blieb sie liegen und schlief ein. Sie meisterte die längste Phase der Eröffnungsphase ohne jedes Schmerzmittel, wohingegen sie sich in der ersten Geburt durch die Einleitung und überwältigenden geburtsunwirksamen Wehen ausgeliefert und ohnmächtig erlebte. Gegen Abend spürte sie das Nachlassen ihrer Kräfte und dass sie noch für eine Stunde Kraft haben würde. Sie blieb selbstbestimmt und fragte die Hebamme, ob die sagen könne, dass sie es in einer Stunde geschafft hat. Sie blieb in ihrer Verantwortung und entschied sich für eine PDA, um kein Risiko einzugehen. Ohne weitere Interventionen brachte sie ihr Baby in einer guten Geburt zur Welt.  Mama und Baby sind sicher gebunden. 

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Vorzeitige Wehen seit 15 Wochen – Trichterbildung Muttermund 

Liebe Doris,
wir danken dir von ganzem Herzen für deine so wichtige Unterstützung in unserer echt anstrengenden Schwangerschaft. Leider erst viel zu spät haben wir uns kennen gelernt, doch dann hast du es mit deinem offenen Ohr und Sachverstand geschafft, dass ich meinen Schwangerschaftsverlauf verstehe und annehme.

Durch die Arbeit an den Hintergründen für die Komplikationen in meinen beiden Schwangerschaften mit vorzeitigen Wehen ab dem ersten Schwangerschaftstrimester haben die für mein Baby bedrohlichen vorher so schmerzhaften Wehen aufgehört. Ich habe mit Deinen Atemanleitungen sehr gut entspannen können. Dank deiner Begleitung mit der Bindungsanalyse konnte ich in den Dialogen mit meinem Baby und meiner Gebärmutter die Verantwortung für meine Konflikte übernehmen und sie bearbeiten. Nach dem ersten Dialog haben meine vorzeitigen Wehen tatsächlich aufgehört, das hätte ich als Hebamme nie für möglich gehalten.  

Ich bin sehr streng mit mir und besonders mit meinem Körper umgegangen. Ich habe ihm nichts zugetraut und gleichzeitig viel abverlangt; du hast es geschafft, dass ich seine Signale anders verstehe und ihm zum ersten Mal vertraue!

Wie sehr hatte ich mir gewünscht, dass ich mein zweites Baby zu Hause zur Welt bringen kann nachdem ich mein erstes Kind als Frühchen zur Welt bringen musste. Du hast mir mit der Verarbeitung dieser traumatischen Erfahrung enorm geholfen. Von Anfang an hast Du an mich geglaubt. Mit deiner Begleitung haben wir es dann also bis zur 39. SSW geschafft und eine rasante Hausgeburt erfahren dürfen. Noch heute, 6 Monate nach der Geburt , klopfe ich mir für diese Leistung auf die Schultern und streichle meine Gebärmutter!

Durch diese Erfahrungen mit der Bindungsanalyse und der Hypnobirthing-Atmungen habe ich ein tiefere Haltung und werde versuchen, sie in meiner eigenen Arbeit als Hebamme mit Problemschwangerschaften anders umzusetzen.

Unser M. ist ein Kind, dass ich mit anderen Augen sehe! Er hat ein Durchsetzungsvermögen und eine laute Stimme, um immer gut auf sich aufmerksam zu machen. Er ist ein so freundliches Kind, leicht zu begeistern. Ich genieße es, ein so anderes Kind zu haben, als N. es nach seiner Geburt in der 32. Woche war! Jetzt weiß ich, dass ich nach der ersten Geburt für Monate im Tunnel  gelebt habe und mein Baby und Mamasein nicht genießen konnte. Hilfe hätten wir damals gut gebrauchen können, wussten aber nicht wohin. Jetzt weiß ich es!

Wir sagen danke und wünschen dir mit deiner Arbeit an den Familien weiterhin viel Freude. Ich habe gemerkt,  wie sehr du das liebst und hoffe, dass noch viel Paare zu Dir kommen und von deinem Können profitieren!

Es umarmt dich die Familie M.