Doris Lenhard Vater-Mutter-Baby

Praxiseigene Geburtsstatistik

Praxis-Evaluation (Stand 3. Februar 2021)

Mit einer minimalen Kaiserschnittrate (+/- 10%) ist diese entschieden niedriger im Vergleich zu den Kaiserschnittentbindungen in Bonner Kliniken (zwischen 21 und 40 %) und dem Bundesdurchschnitt (32 %). Ein unglaublicher Erfolg meiner Praxiseltern und der ungeborenen Babys ist es außerdem, dass keine Notsectio notwendig gewesen ist. Kein Kind wurde mit Saugglocke schmerzhaft auf die Welt gezerrt. 

Geboren zu werden ist für ein Baby ein ziemlicher Schock. Es empfindet dabei Schmerzen, hat Angst und es fühlt alle Emotionen der Mama. Auch wenn in die Geburt nicht eingegriffen wird. In Bonn und Deutschlandweit wird in 94 von 100 Geburten eingegriffen, begonnen mit der Geburtseinleitung, über Schmerzmittel, Wehentropf bis hin zur Notsectio.

Umso wichtiger, dass das Baby bereits in der Schwangerschaft die Erfahrung machen darf, dass seine Mutter weiß, was sie fühlt, sich um ihre Empfindungen und Emotionen so kümmert, dass es besser wird. Und das die Mama sich mit einer stabilen Selbstsicherheit auf die Geburt freut und jeden Tag voller Stolz und Gelassenheit genießt, in dem das Baby noch in ihrem Bauch bleiben möchte. Zusätzlich legen meine Klientinnen großen Wert darauf, dass auch ihr Baby auf seine körperlichen Empfindungen und seine Emotionen während der Geburt vorbereitet wird. Und dass es ebenso erfahren hat, wie sich der erste Atemzug anfühlen wird und welche Erfahrungen es in der ersten Lebensstunde machen wird. Das auf diese Weise intensiv und individuell vorbereitete Mama-Baby-Team arbeitet während der Geburt feinfühlig aufeinander eingestimmt miteinander. Selbst bei auftretenden Komplikationen und gestressten Ärzten/Hebammen und Eltern in Sorge bleiben die Babys seelenruhig. Die Geburtsverläufe sind beeindruckend gut und emotional beglückend – auch falls die Geburt ganz anders verläuft als gewünscht. Aber das ist auffallend selten wie die nachfolgende Geburtsstatistik zeigt:

Signifikant kürzere und einfachere Geburtserfahrungen machten die überwiegende Anzahl der Babys und Mütter 

Geburtsstatistik

90 Geburten

Geburtsort

Klinikgeburt 78
Geburtshaus  5
Hausgeburt mit Hebamme  3
Alleingeburt 3  

Rettungswagen 1
Anmerkung: Schon bei den vorherigen Geburten hatte seine Frau auf der Fahrt ins Krankenhaus gespürt, dass das Baby jetzt kommt. „Das wollte ich nicht.“  Sie hielt den Geburtsverlauf zurück. Im Krankenhaus wurde die Geburt deswegen so schmerzhaft, dass sie diese Erfahrung mit PDA und Wehentropf traumatisch erlebte. Zudem waren die beiden Kinder sog. „Highneed-Kinder“, die sie stark beanspruchten. Wir arbeiteten miteinander für eine gute Geburtserfahrung. Wegen Staus auf allen Straßen zur Klinik, rief der Vater beherzt seine Kollegen, die mit dem Rettungswagen kamen. Und dieses Mal vertraute sie ihrem Kind und ihrem Körper und schaltete alle Vorstellungen aus, das sie die Klinik zur Sicherheit braucht.

Geburtstermin – ET

86 Geburten ET +/- 5
2 Geburten ET + 11
2 Frühgeburten 33. SSW (Zwillinge) und 35. SSW (Einling)

Geburtseinleitung  7 von 90 Geburten

Einleitung mit Cytotec: 6 von 89 Geburten
Einleitung Ballonkatheter/Oxytocintropf: 1 Geburt 

Anmerkung:
(1) Eine Mutter hat nach der 9. ICSI-Hormonbehandlung ihr Kind austragen können. Abends traten Schmierblutungen auf, so dass sie die Empfehlungen der Ärzte annahm.  Nach der ersten Cytotec-Gabe begannen Wehen. Da sie sich mit Hypnobirthing und Bindungsanalyse vorbereitet hatte, gebar sie ihr Kind ohne weitere Eingriffe natürlich vaginal.

(2) Ein zweites künstlich gezeugtes Kind (IVF) begann seine Geburt nicht. Die Eltern verweigerten die Einleitung 10 Tage lang, danach stimmten sie Cytotec zu, es wurden mehrere Tabletten gegeben. Die Gebärmutter machte Dauerwehen, die die Frau 24 Stunden lang ohne Schmerzmittel gut veratmen konnte (Hypnobirthing Geburtsvorbereitung machte es möglich). Danach brauchte sie eine PDA, weitere 12 Stunden später ging es dem Kind schlecht: Notsectio.
(3) Eltern eines Babys, das in Beckenendlage blieb stimmten zu, weil die Ärzte das Baby auf 3.900 Gramm schätzten und die für BEL-Geburten erfahrendste Ärztin am nächsten Tag in Urlaub ging.
Die Geburt (Erstgebärende) dauerte 8 Stunden, es gab keine weiteren Eingriffe, die Frau gebar ohne PDA ein 4.300 Gramm schweres Babys.
(4) Am 25.12.19 stimmte eine Erstgebärende zu, deren Fruchtblase in der 35. SSW aufgegangen war. Ich habe den Anfang der Geburt begleitet und meine Begleitung aufgrund der Feindseligkeit der Hebamme beendet, die immer wieder betonte, dass meine Klientin keine Wehen hat und es noch drei Tage dauern kann, bis „wir die Geburtswehen haben, die wir brauchen“. 25 Mikrogramm war die Probedosis (am Nachmittag verabreicht, ab 18 Uhr waren die ersten deutlichen Wehen da. Um 21.30 Uhr wurde 50 Mikrogramm gegeben, ich empfahl meiner Klientin alle demotivierenden „Diagnosen“ zu überhören. Dank des guten Kontakts zum Baby (Bindungsanalyse), den Atmungen und Selbsthypnosen (Hypnobirthing) und die im Kreißsaal dem Vater gegebenen Anleitungen für die Begleitung kam das Baby am nächsten Morgen um 5.30 Uhr ohne weitere Eingriffe zur Welt.
(5) ET plus 10 stimmten die Eltern zu. Weil sie vorher mit der Patientenverfügung die Zytotec-Geburtseinleitung mit Tabletten abgelehnt haben, baten die Ärzte die Minimaldosis Einleitungsgel an. Fünf Stunden später kam das Baby ohne jeden weiteren Eingriff natürlich vaginal zur Welt.
(6) In 4,45 intensiven Stunden war das Baby ohne weitere Eingriffe da. „Trotz Einleitung hat mich diese Geburt für den Kummer bei der zweiten Geburt geheilt und ich war stolz auf mein Baby und mich. Nochmal herzlichen Dank für die Betreuung in der Spätschwangerschaft und Vorbereitung für die Geburt, die mich sehr gestärkt hat.“
(7)  Die Einleitung mit Ballon/Oxytocintropf brachte keinerlei Geburtsfortschritt. Im Gegenteil: Sie entkräftete die Mutter körperlich und emotional, hatte eine 5-tägige Krankenhausaufnahme zur Folge, weil die Einleitung überwacht werden muss. Das Kind konnte die Mutter vaginal gebären, jedoch ist sie retraumatisiert. Sowohl Betreeung/Gesprächsführung durch die ÄrztInnen benenne ich als eindeutige Gewalt in der Geburtshilfe. Statt emotional zu stärken, triggerten Handlungen/Worte. In  diesem Krankenhaus sollte es dringend entsprechende Fortbildungen für die ÄrztInnen geben.

Geburtsdauer

  • Signifikant kürzere gute Geburten 
  • Nur 16 von 90 Geburten dauerten lange, zwischen 12 Stunden bis 36 Stunden.

Anmerkung: 
Alle Mütter konnten ihre „Geburtsarbeit = Wehen veratmen“ so gut und kräftesparend vollbringen. Eine weitere Mutter hatte eine Angststörung mit Panickattacken. Weil die Bonner Väter wegen Corona aus der Geburtsbetreuung ausgeschlossen waren, musste meine Klientin sich nun ohne ihn für ihre Rechte und Wünsche einsetzen. Das hat sie wunderbar gemeistert, wie sie mir drei Tage nach der Geburt voller Stolz und Freude erzählte.  


PDA

11 von 90 Frauen 

Anmerkung: Dies waren 11 der 16 Frauen, deren Geburt länger als 24 Stunden dauerte. In einem Fall half die PDA, kurz vor Vollendung der Eröffnungsphase das Baby mit einer Babystunde anzuleiten, sein Köpfchen während der Wehen gerade zu halten und den „Geburtsstillstand“ in kürzester Zeit aufzuheben, das Baby wurde natürlich vaginal geboren.

Beckenendlage

2 der 90 Babys blieben in Beckenendlage. Sie kamen natürlich vaginal und ohne Eingriffe zur Welt.  Geburtsdauer war 2,45 Stunden (Zweitgebärende) und 8 Stunden (Erstgebärende, Gewicht des Kindes 4.300 Gramm)

Anmerkung:  Hier hatte die Oberärztin das Gewicht des Babys auf 3.900 Gramm geschätzt und eine Geburtseinleitung empfohlen mit der Begründung,das Baby zur Welt zu bringen, bevor es die 4.000er-Gewichtsgrenze überschreitet. Dann müsse sie einen Kaiserschnitt machen.

Kaiserschnittrate

12 Kaiserschnittgeburten insgesamt bei 90 Geburten.  Darin enthalten:
10 Kaiserschnitte im Verlauf einer begonnenen natürlichen Geburt.
2 geplante Kaiserschnitte mit medizinischer Indikation (Plazenta Previa und Re-Sectio – 3. Schwangerschaft)

Anmerkung: Beide Babys wurden mit der Bindungsanalyse von ihren Müttern auf die Kaiserschnitterfahrung vorbereitet.

Und wie ist die Kaiserschnittstatistik in NRW?
52 270 Babys – 31 % – wurden in NRW mit Kaiserschnitt geboren. Die Kaiserschnittrate Bonner Kliniken liegt laut deren im Infoabend genannten Zahlen zwischen 21 und 40 %. Jedoch empfehle ich Eltern, die niedrige Kaiserschnittrate einer Klinik genau zu hinterfragen, weil nach meiner Erfahrungen dies ein Hinweis auf eine hohe Anzahl Saugglocken- und Kristellergriff-Geburten sein kann. Ebenfalls Quelle: Statistisches Bundesamt.

Saugglocke/Zange

keine.

Anmerkung:
 Zangengeburten in NRW 6 % = 10 131 Babys – Saugglockengeburten 0,6 % = 959 Babys –
Quelle: Statistisches Bundesamt)

Kristellergriff

ein Baby.

Studien belegen, dass der Kristellergriff keinerlei Vorteile hat. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt deshalb, dass der Kristellergriff nicht angewandt werden sollte. Er ist in Frankreich verboten.
Anmerkung:
Dies war ein Fall von
Gewalt in der Geburtshilfe.  Die Mutter kam mit vollständig eröffneten Muttermund in die Klinik, in der die Hebamme bedauerlicherweise ihr „Routineprogramm“ trotz Bitten der Mutter und des Vaters, dass sie kein Pressmanöver wollen, durchzog. Die Hebamme triggerte damit ein Trauma und löste einen Geburtsstillstand aus.
Der Kristellergriff wird in Klinikberichten verschwiegen, so dass er in keiner Statistik enthalten ist. Jedoch wird er häufig, und dazu oftmals mit massiver Gewalt, eingesetzt.

Geburtsverletzungen

Demzufolge keine/nur geringe Geburtsverletzungen

Gewalt in der Geburt

6 von 90 Frauen erlebten Gewalt in der Geburtshilfe.
(Bundesdurchschnitt 50 % laut Motherhood e.V., ebenso in Bonner Krankenhäusern!)

„Wenn eine Frau während der Geburt
nicht aussieht wie eine Göttin,
dann wird sie falsch behandelt.”
Ina May Gaskin, Hebamme

Geburtserfahrungen

Eine bessere und nachhaltigere Geburtsvorbereitung hätte ich mir nicht wünschen können. Mein Sohn ist jetzt 1,5 Jahre alt, er hat noch keine Nacht geweint und tagsüber weint er nur, wenn der sich wehgetan hat. Und das, obwohl unsere Geburt zu den 10 % der Unplanbarkeiten gehörte und wir in der Klinik eine Schicht lang Erfahrungen machten, die Keiner so erleben will.
Hier geht’s zum ausführlichen Erfahrungsbericht

Unsere R. kam heute u 11.30 Uhr zur Welt. Sie wiegt 3.100 Gramm und 50 cm lang. Die Geburt verlief schnell und reibungslos. Mutter und Kind geht es gut. Der Papa gab in der Whatsapp-Gruppe mündlich bekannt, dass es die perfekte Geburt gewesen war. Nach vier Stunden war R. da, somit schneller als die Hebamme da sein konnte.

Liebe Frau Lenhard, unsere kleine Tochter E.R. ist heute Morgen um 7:45 Uhr zur Welt gekommen. In der Uniklinik sind wir um 7:15 Uhr angekommen … Ab dem Blasensprung um 5:30 Uhr ging alles unglaublich schnell! Eingriffe waren keine nötig. Ich habe keine Verletzungen.
Die von den Ärzten empfohlene Einleitung der Geburt hatten wir gestern Abend abgelehnt und lediglich einer Eipollösung zugestimmt, die ich nicht als schmerzhaft empfunden hatte.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, die für uns wertvoll war.

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Keiner kann versprechen, wie eine Geburt verlaufen wird

Liebe Frau Lenhard, seit Montag ist M. bei uns. Wir sind voller Glück, es ist so wunderbar gelaufen und ich bin immer noch total beeindruckt von der Geburt. Seit gestern Mittag sind wir zu Hause und genießen jetzt unser ruhiges Kennenlernen. Ich melde mich bald nochmal in Ruhe. Erst einmal ganz herzliche Grüße, T.

Hallo liebe Doris!
Endlich habe ich Zeit dir zu schreiben, aber ich werde auch noch Mal durchklingeln.
Der kleine T hat am 09.05. um 14:55 Uhr das Licht der Welt erblickt. Er war 52 cm groß mit 3010 Gramm natürlich zart, aber toll. Wir sind sehr seelig!!!
Die Geburt war leider… Naja, unrund …. Ich bin jedenfalls Doppelt froh die Vorbereitung bei dir gemacht zu haben, sodass ich ruhig bleiben konnte. Und aus unserer letzten Stunde erklärt sich im Nachhinein auch das komische Feedback vom kleinen, als er sich gegen den Muttermund drücken sollte… Der kleine ist natürlich einfach nur toll. (Alle Eltern haben das tollste Kind). Er weint bisher so gut wie garnicht, grinst viel und ich finde ihn sehr klar.

… mehr Eltern-Erfahrungsberichte

Jedenfalls freue ich mich darauf, Dich persönlich zu beraten, zu betreuen und vorzubereiten. Vereinbare einfach ein  unverbindliches Kennenlerngespräch.